<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medienwandel</title>
	<atom:link href="http://medienwandel.net/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medienwandel.net</link>
	<description>Anlaufstelle für Veränderungen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Oct 2011 13:16:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Die Visionen des Steve Jobs</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/10/07/die-visionen-des-steve-jobs/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/10/07/die-visionen-des-steve-jobs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 11:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=208</guid>
		<description><![CDATA[Ein Gelbton hier, eine Taste da, ein Anschluss dort. Mit seiner Akribie, seinem Perfektionismus und seinen weitreichenden Entscheidungen hat Steve Jobs nicht nur die eigenen Produkte, sondern auch unser Verständnis, wie wir heute mit Technik umgehen, geprägt. Und das schon lange vor der Zeit, in der sich Apple mit iMac, iPod und iPhone zurück ins ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/10/iphone.jpg" rel="lightbox[208]"><img class="aligncenter size-full wp-image-209" title="iPhone" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/10/iphone.jpg" alt="" width="679" height="272" /></a><br />
<strong>Ein Gelbton hier, eine Taste da, ein Anschluss dort. Mit seiner Akribie, seinem Perfektionismus und seinen weitreichenden Entscheidungen hat Steve Jobs nicht nur die eigenen Produkte, sondern auch unser Verständnis, wie wir heute mit Technik umgehen, geprägt. Und das schon lange vor der Zeit, in der sich Apple mit iMac, iPod und iPhone zurück ins Bewusstsein der Konsumenten drängte.</strong></p>
<p>Bunte Fenster, Papierkorb, Symbole und Verzeichnisse – zwar stammt die grafische Benutzeroberfläche, die heute unseren Umgang mit Computern erleichtert, nicht von Jobs. Doch er war einer der Ersten, der ihr Potenzial erkannte. Und das schon Ende der 70er-Jahre, als es noch Standard war, den Computer über Kommandos mit der Tastatur zu steuern.</p>
<p>Jobs war der Überzeugung, dass „Produkte Sex haben müssen“, wie er einmal sagte. Darum ließ er den iMac entwickeln: ein Computer mit bunten Farben und ohne die üblichen Anschlüsse. Stattdessen wurde das damals noch recht unbekannte USB verbaut. Das ist heute Standard, auch Dank Apple. Denn das Unternehmen war immer Vorreiter, wenn es um neue Technologien ging.</p>
<p>Als das iPhone 2007 auf den Markt kommt, hat es keine Tastatur und nur wird nur über einen großen berührungsempfindlichen Bildschirm bedient. So soll das Internet in seiner Gesamtheit mobil erlebbar und nutzbar gemacht werden. Das sind große Worte, denn bis zu diesem Tag ist es kein Vergnügen, mit dem Handy im Internet zu surfen. Zu langsam die Verbindungen, zu klein die Bildschirme, zu umständlich der Gebrauch. Das will Jobs ändern. Und er handelt ganz im Sinne einer Botschaft, die das Unternehmen ein paar Jahre zuvor noch propagiert hat: „Menschen, die verrückt genug sind, zu denken, sie könnten die Welt ändern, sind Menschen, die es auch tun.“  Der Apple-Gründer schickt sich an, mit seinem „revolutionären Mobiltelefon“ die Welt der Handys umzukrempeln.</p>
<p>Wer heute mit der U-Bahn in Hamburg unterwegs ist, oder mit der Tram durch Berlin fährt, der wird zugeben: Jobs hatte Erfolg. Über 150 Millionen iPhones hat Apple bislang verkauft. Viele davon auch bei uns. Nimmt man die Konkurrenz dazu, werden Ende des Jahres 20 Millionen Menschen in Deutschland mit Smartphones oder Tablet-PCs wie dem iPad im mobilen Internet unterwegs sein. Tendenz: weiter steigend.</p>
<p>Apple hat es mit dem iPhone geschafft, das Internet in der Hosentasche salonfähig zu machen. Schon heute schauen wir im Geschäft noch einmal kurz aufs Handy, ob es den Drucker oder die DVD nicht bei Amazon und Co. billiger gibt. Schon heute brauchen wir keine Einkaufsliste mehr. Wir sehen einfach kurz nach, was man für Grüne Soße mit Kartoffeln alles braucht. E-Mails werden abgerufen, das Wetter überprüft und mit Google-Maps der Weg zur nächsten U-Bahn gefunden. Alles heute schon möglich. Aber alles erst massentauglich, seit Apple das Internet auf das iPhone und das iPhone zu den Kunden brachte.</p>
<p>Steve Jobs wollte die Welt verändern. Das hat er geschafft. Viele Menschen haben am 5. Oktober von seinem Tod in den Nachrichten erfahren. Während sie mit der Bahn auf dem Weg zur Arbeit waren. Während sie im Bett lagen und Kaffee tranken. Während sie sich mit Geschäftspartnern zum Essen trafen. Sie lasen, sahen oder hörten auf dem iPhone, iPad oder iMac vom Ableben des Apple-Mitgründers. Sie nutzten Produkte wie selbstverständlich, die Jobs mit seinen Mitarbeitern erfunden und entwickelt hatte. Sie versendeten die Nachricht weiter, twitterten und teilten sie auf Facebook.</p>
<p>Das mobile Internet ist zu einem wesentlichen Bestandteil unseres Lebens geworden. Wenn wir in zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren zurückschauen, wird man Mark Zuckerberg, Sergey Brin und all die anderen Netzwerke- und Suchmaschinen-Gründer vermutlich vergessen haben. An Steve Jobs wird man sich jedoch noch erinnern. Als den Mann, der das Internet in unsere Hosentaschen brachte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/10/07/die-visionen-des-steve-jobs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Steve Jobs: Die iWelt trauert</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/10/06/steve-jobs-tot/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/10/06/steve-jobs-tot/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 08:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=203</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Tage, an die erinnert man sich sein Leben lang. Meist, weil an diesen Tagen etwas ganz Besonderes passiert ist. Man verbindet diese Tage mit einem Moment, mit einer Nachricht. Und kann sich immer daran erinnern, was man damals getan hat und wo man gewesen ist. Ich weiß bis heute, wo ich war und ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/10/jobs1.jpg" rel="lightbox[203]"><img class="aligncenter size-full wp-image-204" title="Steve Jobs" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/10/jobs1.jpg" alt="" width="683" height="307" /></a><br />
<strong>Es gibt Tage, an die erinnert man sich sein Leben lang. Meist, weil an diesen Tagen etwas ganz Besonderes passiert ist. Man verbindet diese Tage mit einem Moment, mit einer Nachricht. Und kann sich immer daran erinnern, was man damals getan hat und wo man gewesen ist. Ich weiß bis heute, wo ich war und was ich gemacht habe, als ich vom Tod von Prinzessin Diana erfahren habe. Oder vom Tod Michael Jacksons. Heute ist wieder so ein Tag. Heute ist Steve Jobs gestorben.</strong></p>
<p>Apple. Kein Unternehmen hat unser Leben in den vergangenen zehn Jahren so sehr geprägt wie der amerikanische Lifestyle-Produzent. iMac, iBook, iPod, iPhone und iPad – diese Produkte sind wegen ihres außergewöhnlichen, weil minimalistischen Designs und ihrer intuitiven Bedienung immer mehr ins Bewusstsein der Konsumenten gerückt und sind von dort heute kaum noch wegzudenken. Wer mal in einer Großstadt U-Bahn fährt, wird schnell merken, dass ein iPhone heute Alltag ist. Das kann man gut heißen oder nicht – Tatsache ist: Produkte von Apple prägen unser Leben heute mehr denn je. Und das auch wegen Steve Jobs.</p>
<p>Jobs hat es seit seiner Rückkehr zu Apple vor fast 15 Jahren geschafft, ein kurz vor dem Konkurs stehendes Unternehmen zurück in die Erfolgsspur zu lenken. Mit Methoden, die oft umstritten waren, ihm am Ende aber Recht geben sollten. Heute gehört Apple zu den wertvollsten Unternehmen der Welt und verfügt über mehr Barreserven als die amerikanische Regierung.</p>
<p>Mein Einstieg in die Welt des Apfels kam über einen iPod. Ein Freund von mir hatte sich kurze Zeit zuvor selbst einen kleinen weißen Musikspieler zugelegt – und das ausführlich im Internet zelebriert. Er stellte Fotos vom Auspacken online, er zelebrierte den Kauf und die Inbetriebnahme. Das kannte ich so nicht. Das war neu für mich. Aber ich dachte, das ist Kunst, was ich da sehe. Ein paar Monate später bestellte ich ebenfalls einen iPod. Das war 2004. Über 400 Euro kostete mich der Spaß. Für einen Studenten eine Menge Geld. Aber als UPS dann schließlich vor meiner Tür stand und ich meinen ersten iPod entgegennehmen konnte, da war es um mich geschehen. Denn tatsächlich: schon das Auspacken war ein Vergnügen. Ein weißer Würfel, den man an den oberen Hälften aufklappen konnte, um dann das eigentliche Produkt – eingebettet in der unteren Hälfte – präsentiert zu bekommen. Keine nervige Plastikhülle, kein graues Mäuschen: der iPod versprach Lifestyle.</p>
<p>Es war also nicht wirklich verwunderlich, dass in den folgenden Jahren immer weitere Apple-Produkte auf meinem Schreibtisch landeten. Auch in meinem Freundeskreis setzten sich mit der Zeit zunächst iBooks, dann MacBooks und schließlich auch iPhones durch. Häufig mit meiner freundlichen Unterstützung.</p>
<p>Am 5. Oktober 2011 ist Steve Jobs mit 56 Jahren gestorben. Jahrelang hatte er gegen den Krebs in seinem Körper gekämpft, viele Operationen über sich ergehen lassen. Doch am Ende war der Körper zu schwach. Die Krankheit siegte. Jobs, der für viele Apple-Fans eine Vaterfigur war und der schon heute in einer Reihe mit Thomas Edison genannt wird, lässt eine Frau und vier Kinder zurück. Und Millionen Menschen, deren Leben er mit seinen Ideen und Produkten verändert hat. Wir werden ihn vermissen. Ich werde ihn vermissen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/10/06/steve-jobs-tot/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lego und iPhone: Life of George</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/10/04/lego-iphone-life-of-george/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/10/04/lego-iphone-life-of-george/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 12:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=180</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Eigentlich war es Zufall. Zufall, dass ich am 1. Oktober in Hamburg war. Zufall, dass ich durch die Innenstadt lief. Zufall, dass ich mich an den Lego-Store in der Spitalerstraße erinnerte. Und Zufall, dass ich erst vor ein paar Tagen über einen Artikel auf engadget.com gestolpert war, der sich mit einem neuen Spiel für ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/10/lego.jpg" rel="lightbox[180]"><img class="aligncenter size-full wp-image-196" title="Lego" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/10/lego.jpg" alt="" width="683" height="335" /><br />
</a>Eigentlich war es Zufall. Zufall, dass ich am 1. Oktober in Hamburg war. Zufall, dass ich durch die Innenstadt lief. Zufall, dass ich mich an den Lego-Store in der Spitalerstraße erinnerte. Und Zufall, dass ich erst vor ein paar Tagen über einen <a title="Life of George" href="http://www.engadget.com/2011/09/29/life-of-george-melds-legos-with-ios-for-digital-to-physical-ga/" target="_blank">Artikel auf engadget.com</a> gestolpert war, der sich mit einem neuen Spiel für das iPhone namens „Life of George“ befasste – Erscheinungstermin: 1. Oktober. Ein Lego-Spiel? Fürs iPhone? Mit richtigen Lego-Steinen? Da musste ich natürlich zugreifen. Doch der Reihe nach.</strong></p>
<p>Im Geschäft werde ich zunächst von riesigen Star-Wars-Bauten geblendet: Mittendrin steht unter einem Glaswürfel ein aus grauen Lego-Steinchen zusammengebauter Todesstern. Wie bei einem Puppenhaus fehlt die Ummantelung und man kann die vielen kleinen Szenen, die sich hier abspielen, verfolgen. In den Regalen türmen sich Verpackungen für Lkw, das Weiße Haus und einen VW-Bulli auf. An einer Wand gibt es runde Löcher – dahinter Lego-Steine, die man sich nach den eigenen Vorstellungen zusammensuchen kann. Die Augen der Erwachsenen hier leuchten mindestens so doll wie die der Kinder, die sie begleiten. Welches Familienmitglied eigentlich ausschlaggebend für den Besuch in dieser bunten Klötzchen-Welt war, wer weiß das schon so genau&#8230;</p>
<p>Und während die Kinder sich am Bau einer eigenen Lego-Figur versuchen und ihre Eltern ans bevorstehende Weihnachtsfest oder den Geburtstag erinnern, hängen die Erwachsenen ihren Erinnerungen an die eigene Kindheit nach. Auch ich. Schließlich sollte ich erst vor kurzem meine Bagger, Sattelschlepper und Schiffe auseinandernehmen, die schon seit Jahren in einem Regal auf dem Dachboden meiner Eltern verstauben. Aber ich konnte es nicht über mich bringen – wer weiß denn schon, ob sie jemals wieder zusammengebaut werden?</p>
<p>Ansonsten erinnert in diesem Geschäft vieles an den US-Lifestylehändler Apple. Zumindest scheint das Erfolgsrezept sehr ähnlich zu sein. Anfassen, ausprobieren und dazu jede Menge hilfsbereites Personal, das gut informiert und – zumindest teilweise – mit Leidenschaft bei der Sache ist. So muss das sein. Ich frage eine Verkäuferin im blauen T-Shirt, ob sie denn schon etwas von dem Spiel „Life of George“ gehört hätte. Sie hat, weiß aber auch nicht so recht, worum es dabei geht und was sie davon halten soll. Das lässt sich mich auch wissen. „Irgendwas macht man da mit dem iPhone“, versucht sie zu erklären. „Also man baut aus Steinchen ein Bild und fotografiert das dann.“ Dann könne man irgendwie Punkte erzielen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/1DHZwSOVKBY?rel=0" frameborder="0" width="683" height="377"></iframe></p>
<p>Ich frage, ob es das Spiel denn schon in Deutschland gibt und werde erneut positiv überrascht. Im hinteren Bereich des Geschäfts, schon fast in der „Kinderabteilung“, stehen auf Bauchhöhe etwa sechs bunte Kartons, von denen mich die Beschriftung „Life of George“ anlächelt. Knapp 30 Euro kostet der Spaß. Ob schon jemand ein Spiel gekauft hat, kann mir die Verkäuferin nicht sagen. Sie sei erst seit ein paar Stunden im Laden. „Aber mein Chef meinte, dafür würden sich wohl keine Kinder interessieren, sondern eher so 30-Jährige mit iPhone.“</p>
<p>Wo er Recht hat, hat er Recht &#8211; denke ich und nehme ihr den Karton ab. Nach einem Zwischenstopp an der Kasse (ich lasse mich noch schnell als VIP-Mitglied registrieren) geht es mit Tüte und diversen Lego-Katalogen noch auf einen Kaffee an die Alster.</p>
<p><em>Gespielt wird später&#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/10/04/lego-iphone-life-of-george/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tim Cook: Der Neue an Apples Spitze</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/08/27/tim-cook-der-neue-an-apples-spitze/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/08/27/tim-cook-der-neue-an-apples-spitze/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 09:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=161</guid>
		<description><![CDATA[Wer ist eigentlich Tim Cook? Viele dürften den Namen des neuen Apple-Chefs heute zum ersten Mal gehört haben. Doch in Wirklichkeit ist Cook kein Unbekannter in der iWelt. Schon in der Vergangenheit spielte der 50-Jährige häufig die Rolle des Lückenfüllers, wenn Jobs aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit nahm. Auch bei den legendären Keynotes, die der ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/timcook.jpg" rel="lightbox[161]"><img class="aligncenter size-full wp-image-162" title="Cook" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/timcook.jpg" alt="" width="683" height="335" /></a></p>
<p>Wer ist eigentlich <a title="Tim Cook" href="http://www.apple.com/pr/bios/tim-cook.html" target="_blank">Tim Cook</a>? Viele dürften den Namen des neuen Apple-Chefs heute zum ersten Mal gehört haben. Doch in Wirklichkeit ist Cook kein Unbekannter in der iWelt.</p>
<p>Schon in der Vergangenheit spielte der 50-Jährige häufig die Rolle des Lückenfüllers, wenn Jobs aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit nahm.</p>
<p>Auch bei den legendären Keynotes, die der US-Konzern zur Vorstellung neuer Produkte nutzt, trat Cook schon mehrmals auf. Im Vergleich zu seinem Freund Jobs blieb er dabei jedoch meist blass. Rob Enderle, Chef-Analyst der Enderle-Gruppe, bezeichnete Cook als das, was Steve Ballmer für Bill Gates bei Microsoft war: Eine starke Nummer zwei, aber in keinster Weise ein Ersatz für den Mann an der Spitze.</p>
<p>Cooks kam 1998 zu Apple. Zuvor hatte er zwölf Jahre für den Computer-Pionier IBM und in der PC-Verkaufsabteilung von Intelligent Electronics gearbeitet. Nach sechs Monaten bei Compaq holte Jobs den Fitness-Enthusiasten schließlich zu Apple. Dort war er zunächst als Vizepräsident für das weltweite operative Geschäft verantwortlich.</p>
<p>Eine der ersten Aufgaben Cooks war die Neuausrichtung von Apples Lager-Strategie. Lange Zeit hatte der Konzern große Mengen an Waren auf Vorrat produziert. Wurden Produkte zum Flop, mussten sie anschließend vernichtet werden. Auch verloren die eingelagerten Güter täglich an Wert. Anschließend verkaufte Cook die unternehmenseigenen Fabrikanlagen und lagerte die Produktion nach Asien aus. So trug er dazu bei, dass das Unternehmen nach einer schwierigen Zeit in den 90er-Jahren auf die Erfolgsspur zurückfand.</p>
<p>Aufgrund seiner Erfolge wurden Cook bei Apple weitere Aufgabenbereiche übertragen, sein Einfluss im Unternehmen stieg. Ab 2007 war er für das weltweite Verkaufsmanagement verantwortlich und koordinierte die Wertschöpfungskette des Konzerns – von der Herstellung bis zum Kundenservice. Nun muss sich zeigen, ob er seiner neuen Rolle als Vorstandschef gerecht werden kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/08/27/tim-cook-der-neue-an-apples-spitze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das iPhone</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/08/26/das-iphone/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/08/26/das-iphone/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 20:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=150</guid>
		<description><![CDATA[Spätestens seit der Einstellung des Apple Newton im Februar 1998 gab es immer wieder Gerüchte um ein mögliches Nachfolgemodell. Steve Jobs bestätigte 2004 sogar, dass man an einem neuen PDA gearbeitet, sich jedoch gegen eine Markteinführung entschieden hätte. Vor den großen Mac-Messen und genährt durch zahlreiche Tätigkeiten von Seiten Apples, wurde über viele Jahre die ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/iphones.jpg" rel="lightbox[150]"><img class="aligncenter size-full wp-image-155" title="iPhones" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/iphones.jpg" alt="" width="683" height="335" /></a></p>
<p>Spätestens seit der Einstellung des Apple Newton im Februar 1998 gab es immer wieder Gerüchte um ein mögliches Nachfolgemodell. Steve Jobs bestätigte 2004 sogar, dass man an einem neuen PDA gearbeitet, sich jedoch gegen eine Markteinführung entschieden hätte.</p>
<p>Vor den großen Mac-Messen und genährt durch zahlreiche Tätigkeiten von Seiten Apples, wurde über viele Jahre die mögliche Vorstellung eines iPhones (so der von Medien und Fans präferierte Name des Telefons) in Internet-Foren und Medien diskutiert. Immer wieder gelangten Informationen wie die Registrierung der Internetdomain iphone.org (1999) oder Anträge auf die Schutzmarke iPhone für verschiedene Länder an die Öffentlichkeit (ab 2002) und wurden von Apple-Fans, News-Seiten und Fachpresse begierig aufgenommen.</p>
<p>Nachdem im Dezember 2004 eine Zusammenarbeit von Apple mit dem Handy-Hersteller Motorola bekannt geworden war, stellte Apple im September 2005 das erste Handy mit iTunes-Unterstützung vor.</p>
<p>Das Motorola ROKR wurde zum Start in den USA für 249,99 Dollar angeboten. Es konnte bis zu 100 Lieder speichern und abspielen und wurde ein großer Flop. Vielen Kunden waren die Beschränkung auf 100 Lieder, der hohe Preis und die langsame Geschwindigkeit beim Übertragen der Musik vom Rechner auf das Telefon Grund genug, es gar nicht erst zu kaufen, bzw. schnell wieder umzutauschen.</p>
<p>Im Dezember 2006 erscheint das erste iPhone. Allerdings nicht von Apple, sondern von Linksys, einem Tochterunternehmen von Cisco Systems, spezialisiert auf Netzwerk-Technologien für den privaten Haushalt. Beim Linksys-iPhone handelt es sich um ein schnurloses Gerät zum Telefonieren per Internet, dessen aktuelle Versionen neben des Skype-Protokolls auch das des Yahoo! Messengers unterstützen und Zugriff auf private Dateien wie Bilder und Musik bieten.</p>
<p><strong>2007</strong><br />
Am 9. Januar 2007 stellt Steve Jobs das iPhone auf der Macworld in San Francisco vor und kündigt einen Verkaufsstart für Juni gleichen Jahres an.</p>
<p>Nur einen Tag später reicht das Technologie-Unternehmen Cisco Klage gegen die Verwendung des Begriffs iPhone durch Apple ein. Denn Linksys, ein Tochterunternehmen von Cisco, besitzt die Rechte an der Schutzmarke iPhone seit der Übernahme von Infogear Technology im Jahr 2000. Bereits einen Monat später, am 21. Februar, einigt man sich auf eine gemeinsame Nutzung.</p>
<p>Der erste Werbespot für das iPhone wird in Amerika zur Verleihung der Academy-Awards („Oscar“) am 25. Februar ausgestrahlt. Er besteht aus einer Aneinanderreihung zahlreicher Filmsequenzen mit berühmten Schauspielern beim Beantworten eines Telefons und endet mit einem Bild des iPhones sowie den Worten „Hello“, „Coming in June“ und dem Apple-Logo.</p>
<p><object width="683" height="414" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mmiWTKZzBLY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="683" height="414" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/mmiWTKZzBLY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Obwohl das iPhone noch gar nicht erschienen ist, zeigt sich am 16. Mai, welche Bedeutung es für Apple und seine Investoren bereits hat. An diesem Tag berichtet die auf Technik spezialisierte Internetseite engadget.com über eine angebliche Verzögerung des Verkaufsstarts, woraufhin die Apple-Aktien um drei Prozent (ca. vier Milliarden Dollar) nachgeben und <a title="Engadget sends Apple stock plunging on iPhone rumor" href="http://news.cnet.com/8301-10784_3-9719952-7.html " target="_blank">Apple sich genötigt sieht, auf den Bericht zu reagieren</a>.</p>
<p>Am 11. Juni stellt Apple auf der <em>Worldwide Developers Conference</em> (WWDC) Web Applikationen (<em>web apps</em>) für das iPhone vor. Dabei handelt es sich um kleine Programme, die mit Hilfe des integrierten Safari-Browsers über das Internet abgerufen werden und ihr eigenes Symbol in der Programmauflistung erhalten. Während Apple den Verzicht auf native Programme zugunsten der Web-2.0-Alternative vor allem mit zusätzlicher <a title="iPhone to Support Third-Party Web 2.0 Applications" href="http://www.apple.com/pr/library/2007/06/11iphone.html " target="_blank">Sicherheit und Funktionssicherheit des iPhones erklärt</a>, fühlen sich die <a title="Apple opens iPhone to developers—kind of" href="http://news.cnet.com/Apple-opens-iPhone-to-developers--kind-of/2100-1046_3-6190302.html?tag=mncol;txt" target="_blank">Entwickler in ihren Möglichkeiten eingeschränkt</a>. So funktionieren die Programme nur, wenn über WLAN oder das Mobilfunknetz auf das Internet zugegriffen werden kann. „One day“, <a title="Apple puts up iPhone Web app directory" href="http://news.cnet.com/8301-13579_3-9796109-37.html " target="_blank">schreibt Tom Krazit</a>, „we might do everything through a Web browser, but today is not that day, and the EDGE network is not that network.“</p>
<p>Zum Verkaufsstart am 29. Juni spendiert Apple dem iPhone ein weiteres Programm. Mit YouTube lassen sich Videos einer großen Internetplattform durchsuchen und abspielen. Obwohl das Handy gleichzeitig in Geschäften von AT&amp;T, Apple sowie den jeweiligen Online-Stores angeboten wird, <a title="iPhone sells out faster than an 80’s rock star" href="http://www.engadget.com/2007/07/05/iphone-sells-out-faster-than-an-80s-rock-star/ " target="_blank">ist es innerhalb kurzer Zeit weitgehend ausverkauft</a>.</p>
<p>Am 19. Juli gelingt es einem Mitglied einer Hacker-Gruppe erstmals, <a title="iPhone says „Hello World,“ here come the 3rd party apps" href="http://www.engadgetmobile.com/2007/07/19/iphone-says-hello-world-here-come-the-3rd-party-apps/ " target="_blank">ein unabhängiges Programm auf dem iPhone zu starten</a>. Einen Monat später, am 24. August, wird der SIM-Lock des iPhones erfolgreich gehackt. Nun ist es möglich, <a title="iPhone unlocked: AT&amp;T loses iPhone exclusivity" href="http://www.engadget.com/2007/08/24/iphone-unlocked-atandt-loses-iphone-exclusivity-august-24-2007/" target="_blank">das Handy auch mit anderen Mobilfunkkarten zu betreiben</a>. Die Folge ist ein reger Handel von iPhones zwischen den USA und Europa, was Apple dazu veranlasst, den Verkauf auf zwei Handys pro Person zu limitieren.</p>
<p>Am 5. September kündigt Steve Jobs auf einem Special Event anlässlich der Vorstellung neuer iPods eine Preissenkung des iPhones mit 8 GB Speicher von vorher 599 auf nun 399 Dollar an. Zeitgleich wird das 4-GB-Modell eingestellt.</p>
<p>Bereits einen Tag später muss Jobs in einem offenen Brief an frühe Käufer Stellung beziehen:</p>
<blockquote><p>„I have received hundreds of emails from iPhone customers who are upset about Apple dropping the price of iPhone by $200 two months after it went on sale. [...] I am sure that we are making the correct decision to lower the price [...], and that now is the right time to do it. [But] we need to do a better job taking care of our early iPhone customers as we aggressively go after new ones [...]. Our early customers trusted us, and we must live up to that trust with our actions in moments like these. [...] We apologize for disappointing some of you [...]“.  - <a title="To all iPhone customers" href="http://www.apple.com/hotnews/openiphoneletter/ " target="_blank">Steve Jobs</a></p></blockquote>
<p>Als Entschädigung erhalten Kunden, die ihr iPhone vor der Preisreduzierung gekauft haben, einen Gutschein über 100 Dollar für den Apple Online Store.</p>
<p>Obwohl diese Maßnahme auch skeptisch betrachtet wird, sind die Reaktionen der iPhone-Käufer zumeist positiv.</p>
<p>Am 18. und 19. September kündet Steve Jobs gemeinsam mit den beteiligten Mobilfunkanbietern die exklusive Partnerschaft von Apple mit O2 in Großbritannien und mit T-Mobile in Deutschland beim Verkauf und der Vermarktung des iPhones an.</p>
<p>Am 15. Oktober meldet Greenpeace die Verwendung von gesundheitsschädlichen Stoffen bei der Produktion des iPhones, während der Mobilefunkanbieter  Orange einen Tag später den Verkaufsstart des iPhones in Frankreich für den 29. November bekannt gibt. Für Februar 2008 kündet Apple am 17. Oktober ein <em>software development kit </em>(SDK) zur Entwicklung nativer Programme für Februar 2008 an.</p>
<p>Am 31. Oktober kürt das <em>TIME Magazine</em> das iPhone zur Erfindung des Jahres 2007 und widmet ihm ein eigenes Titelblatt.</p>
<p>Nach dem Verkaufsstart des iPhones in Deutschland Anfang Februar erwirkt Vodafone am 19. November eine einstweilige Verfügung gegen die exklusive Vermarktung des iPhones durch T-Mobile. Zwei Tage später beginnt die Telekom-Tochter daraufhin mit dem Verkauf einer vertragsfreien Variante zum Preis von 999 Euro. Kunden, die ihr iPhone zuvor mit Vertrag gekauft haben, können gegen eine Nachzahlung von 600 Euro ihr Telefon ebenfalls für alle Netze freischalten lassen (vgl. Spiegel 2007: online).</p>
<p>Kurz nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg, dass der exklusive Verkauf auch mit Sperre für andere Netze rechtens sei, kehrt T-Mobile am 4. Dezember zu seinem ursprünglichen Vertriebsmodell zurück.</p>
<p><strong>2008</strong><em><br />
</em>Für 499 Euro in Deutschland und 499 Dollar kommt am 5. Februar ein neues iPhone-Modell in den Handel. Einzige Veränderung: es verfügt über mehr Speicher (16 GB) und ist zu Beginn in Europa kaum erhältlich.<em></em></p>
<p>Vor zahlreichen Journalisten stellt <a title="Apple Announces iPhone 2.0 Software Beta" href="http://www.apple.com/pr/library/2008/03/06iphone.html " target="_blank">Steve Jobs am 6. März das Software-Update 2.0 vor</a>, das über zahlreiche Verbesserungen gegenüber der 1.x.x-Version verfügen soll. Außerdem präsentieren Phil Schiller (<em>Senior Vice President of Worldwide Product Marketing</em> bei Apple) und Scott Forstall (<em>Senior Vice President, iPhone Software</em> bei Apple) erstmals das <em>software development kit</em> (SDK) zur Entwicklung und Gestaltung nativer Programme, die anschließend über den <em>App Store</em> vermarktet werden sollen.</p>
<p>Während das SDK sowie eine Beta-Version der 2.0-Software bereits am gleichen Tag von Apples Servern geladen werden können, erscheint die offizielle Version erst Mitte Juli.</p>
<p>Am 9. Juni präsentiert Phil Schiller auf der WWDC in San Francisco mit <em>MobileMe</em> einen kostenpflichtigen Service, der die Funktionen von Microsofts <em>Exchange Service</em> (vgl. Kap. 3.2.2.2) auch Privatanwendern verfügbar machen soll.</p>
<p>Außerdem wird das iPhone 3G vorgestellt. Im Gegensatz zum Vorgänger besteht die Rückseite des neuen Modells nicht mehr aus Aluminium, sondern aus Plastik. Die Speicherkapazität wurde nicht verändert, jedoch wird das iPhone 3G in unterschiedlichen Farben verkauft.</p>
<p>Neben UMTS verfügt das iPhone 3G über einen GPS-Empfänger, mit dem die Lokalisierung genauer und schneller durchgeführt werden kann als zuvor.</p>
<p>Die wichtigsten Neuerungen sind jedoch softwarebasiert und schließen die älteren iPhone-Modelle mit ein. Denn als am 11. Juli das iPhone 3G in den Handel kommt, können auch Besitzer der Vorgängerversionen ihre Modelle mit dem 2.0-Update ausstatten.</p>
<p>In den folgenden Wochen werden viele Software-Updates herausgebracht und in immer mehr Ländern kommt das iPhone in den Handel.</p>
<div><strong>To be continued&#8230;</strong></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/08/26/das-iphone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Apple Inc.</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/08/25/apple-inc/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/08/25/apple-inc/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 20:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=138</guid>
		<description><![CDATA[Als Apple Computer am 1. April 1976 in Cupertino, Kalifornien gegründet wird, besteht die Firma aus drei Personen. Steven „Steve“ Paul Jobs, Stephan Gary „Woz“ Wozniak und Ronald Gerald Wayne haben, um das Startkapital aufbringen zu können, einen Volkswagen-Bus und einen Hewlett-Packard-Taschenrechner verkaufen müssen. Während Jobs und Wozniak in Folge eines ersten großen Auftrags bei ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-142" title="iMac" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/imac.jpg" alt="" width="683" height="335" /></p>
<p>Als Apple Computer am 1. April 1976 in Cupertino, Kalifornien gegründet wird, besteht die Firma aus drei Personen. Steven „Steve“ Paul Jobs, Stephan Gary „Woz“ Wozniak und Ronald Gerald Wayne haben, um das Startkapital aufbringen zu können, einen Volkswagen-Bus und einen Hewlett-Packard-Taschenrechner verkaufen müssen. Während Jobs und Wozniak in Folge eines ersten großen Auftrags bei ihren Arbeitgebern Atari und Hewlett Packard kündigen und erste Kredite aufnehmen, verkauft Wayne bereits elf Tage nach der Gründung seinen zehnprozentigen Anteil an Apple für eine Einmalzahlung von 800 Dollar wieder.</p>
<p>Der erste Auftrag besteht aus der Herstellung und Lieferung von fünfzig Computern namens <em>Apple Computer</em> (später umbenannt in <em>Apple I</em>) an einen lokalen Händler. Dieser zahlt für jedes gelieferte Exemplar 500 Dollar und verkauft sie für je 666,66 Dollar weiter. Ursprünglich von Wozniak entwickelt, wird der <em>Apple I</em> erst im Schlafzimmer, anschließend in der Garage von Jobs damaligem Haus in Los Altos zusammengesetzt. Unterstützt werden die beiden von Verwandten und College-Freunden. Selbst Wayne verbringt trotz Ausstiegs seine Freizeit damit, neben einem Gehäuse für den <em>Apple I</em> auch das erste Logo der Firma zu entwerfen.</p>
<div id="attachment_145" class="wp-caption alignleft" style="width: 237px"><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/woz.jpg" rel="lightbox[138]"><img class="size-full wp-image-145" title="SteveWozniak" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/woz.jpg" alt="Steve Wozniak" width="227" height="227" /></a>
<p class="wp-caption-text">Steve Wozniak</p>
</div>
<p>Nach Abschluss des ersten Auftrages, beschäftigt sich Wozniak mit der Verbesserung des ersten Apple-Computers, während Jobs sich um die finanziellen Angelegenheiten kümmert. Nach erfolglosen Gesprächen mit Risikokapitalgebern und dem Taschenrechnerhersteller Commodore, ist es schließlich Armas Clifford „Mike“ Markkula Jr., der das Potenzial von Apple erkennt. Markkula hat sich ein kleines Vermögen mit Aktienoptionen der Computerchip-Hersteller <em>Fairchild Semiconductor</em> und <em>Intel</em> erwirtschaftet. Durch persönliche Einlagen und Sicherstellung eines 250.000 Dollar Kredites, steht der Gründung der <em>Apple Computer Gesellschaft</em> (<em>Apple Computer Inc.</em>) am 3. Januar 1977 durch Jobs, Wozniak und Markkula nichts mehr im Wege.</p>
<p>Die Aufgabenteilung der folgenden Monate sieht vor, dass Wozniak sich um die Konstruktion des <em>Apple-I</em>-Nachfolgemodells <em>Apple II</em> kümmert, während Markkula die Personalpolitik steuert und Jobs vor allem an der Außendarstellung und dem Image von Apple arbeitet.</p>
<p>Anfang 1977 beauftragt Jobs Rob Janoff von <em>Regis McKenna Advertising</em> mit der Gestaltung eines neuen Firmenlogos. Das Ursprüngliche hatte sich als zu aufwendig bei der Reproduktion erwiesen und wird nach nur wenigen Monaten durch das heute weltbekannte Logo mit dem angebissenen Apfel abgelöst.</p>
<p>Markkula ist unterdessen auf der Suche nach einer geeigneten Besetzung des Präsidentenpostens bei Apple. Fündig wird er bei <em>National Semiconductor</em> und Michael M. „Scotty“ Scott.</p>
<p>Bis März 1981 leitet Scott das Unternehmen und zeichnet sich für die Erweiterung der Produktlinie (<em>Apple II</em>, <em>Disk II</em>, <em>Apple III</em>, <em>Lisa</em>), den ersten Börsengang (12. Dez. 1980) und den Schwarzen Mittwoch (25. Feb. 1981) verantwortlich. Dieser hat zur Folge, dass Apple 40 seiner Mitarbeiter entlässt und Markkula Scott als Präsident beerbt. Jobs wird Nachfolger von Markkula als Vorstandsvorsitzender, während Wozniak nach einem überlebten Flugzeugabsturz eine Auszeit von Apple nimmt.</p>
<p><strong>1981 – 1990<br />
</strong>Nach zwei Besuchen im <em>Xerox PARC</em> (<em>Palo Alto Research Center</em>) im November und Dezember 1979 beauftragt Jobs das Team des in der Entstehung befindlichen <em>Lisa</em>-Computers mit der Entwicklung einer ähnlich konzipierten Benutzeroberfläche wie der, die er bei <em>Xerox</em> gesehen hat. Die Ingenieure dort hatten zum ersten Mal statt der bisher üblichen Steuerung &#8211; über die Eingabe von Kommandos per Tastatur &#8211; auf eine grafische Oberfläche gesetzt. Bewegbare und sich überlappende Fenster, Pop-up-Menüs und die Steuerung per Maus – all das soll sich auch auf Apple-Computern finden lassen.</p>
<p>Das <em>Lisa</em>-Entwicklerteam belässt es jedoch nicht nur beim „Ausborgen“ von Xerox-Ideen, sondern verwirklicht auch eigene Entwürfe, die sich bis heute in allen gängigen Betriebssysteme wiederfinden: die Menübar, <em>Pull-Down</em>-Menüs, die <em>Copy-&amp;-Paste</em>-Funktion, Doppelklicken zum Öffnen und der Mülleimer sind alles Konzepte, die zum ersten Mal im <em>Lisa</em>-Betriebssystem zur Anwendung kommen.</p>
<p>Doch all diese Neuerungen haben ihren Preis. Im Juli 1979 mit dem Ziel gestartet, einen Verkaufspreis von 2.000 Dollar und einen Verkaufsstart für März 1981 zu realisieren,  kostet der <em>Lisa</em>-Computer bei seinem Verkaufsstart im Juni 1983 9.995 Dollar und verkauft sich nur schleppend. Apple reagiert im September mit einem reduzierten Preis (6.995 Dollar) und im Januar 1984 mit einer überarbeiteten Version (<em>Lisa-2</em>-Serie) für 3.495 Dollar.</p>
<p>In der Zwischenzeit hat sich an der Konzernspitze einiges getan. Anfang 1983 überzeugen Jobs und Markkula den Pepsi-Cola-Präsidenten John Sculley, CEO und Präsident bei Apple zu werden. Nach anfänglichem Zögern willigt dieser im April ein und wird Nachfolger von Markkula als Präsident und CEO, während Jobs seinen Posten als Vorstandsvorsitzender behält.</p>
<p>Sculley wird später sagen, dass Apple zum damaligen Zeitpunkt aus „vier Unternehmen, die unter einem Dach zusammengefasst sind&#8221;, besteht: &#8220;der <em>Apple-II</em>-Gruppe, der <em>Apple-III</em>-Abteilung, der <em>Lisa</em>-Gruppe und Steves (Jobs) <em>Macintosh</em>-Team“.</p>
<p>Während der <em>Apple III</em> nie an den Erfolg des <em>Apple II</em> anknüpfen kann und die Entwicklung im April 1984 eingestellt wird, werden die <em>Lisa</em>- und <em>Macintosh</em>-Abteilungen im November 1983 unter der Leitung von Steve Jobs zusammengelegt und die Produktion des <em>Macintosh XL</em>, wie <em>Lisa</em> nun heißt, am 29. April 1985 offiziell beendet. Um eine Steuerabschreibung zu erhalten, werden im September 1989 2.700 unverkaufte Lisa-Rechner auf einer Deponie in Utah vergraben.</p>
<p>Obwohl der Macintosh erfolgreich startet, sinken die Verkaufszahlen schon kurz nach der Einführung. Weil Sculley eine Neuorganisation des Unternehmens für notwendig erachtet, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten mit Jobs. Da sich die beiden nicht auf eine Lösung einigen können, wird Jobs auf Initiative von Sculley und mit Unterstützung der anderen Mitglieder des Vorstands als dessen Vorsitzender abgewählt und aller Managementaufgaben entbunden. Am 17. September 1985 kündigt Jobs bei Apple.</p>
<p>Wozniak, der nach seinem Flugzeugunfall erst 1983 zu Apple zurückkehrt, verlässt das Unternehmen am 6. Februar 1987, bleibt aber weiterhin Angestellter und Aktieninhaber.</p>
<p>Nach Jobs&#8217; Weggang folgt eine sehr erfolgreiche Zeit bei Apple. Die Weiterentwicklung des Mac, wie der Macintosh mittlerweile genannt wird, und die Einführung einer tragbaren Version (Mac Portable / PowerBook) lassen den Umsatz auf 7,9 Milliarden Dollar (1991) steigen. Zum Vergleich: Als Sculley 1983 bei Apple anfängt, liegt der Umsatz noch bei 0,9 Milliarden Dollar.</p>
<p><strong>1991-2000</strong><br />
Der Einstieg von Microsoft in den Markt für Betriebssysteme, das vergrößerte Angebot an Billigrechnern und ein zu breitgefächertes Produktangebot sorgen jedoch dafür, dass Umsatz und Gewinn bis 1993 stetig fallen. Als Konsequenz wird Sculley am 18. Juni 1993 als CEO und Präsident von Michael H. Spindler abgelöst. Im Oktober tritt Sculley schließlich auch als Vorstandsvorsitzender zurück und Mike Markkula übernimmt erneut.</p>
<p>Spindler ist ehemaliger Präsident von Apple Europe und als Vorstandsmitglied bereits mit der Situation vertraut. Er hat bereits einige Gespräche mit möglichen Fusions-Kandidaten geführt (unter anderem mit Sun Microsystems, Eastman Kodak und AT&amp;T) und schafft es dank einer Partnerschaft mit Motorola und IBM, Apple vier wachstumsstarke Quartale zu bescheren.</p>
<p>Die Partnerschaft mit IBM und Motorola sieht die Entwicklung eines neuen Prozessors vor, der in zukünftigen Macs zum Einsatz kommen soll. Da der verbaute Chip den Namen PowerPC trägt, nennt Apple die am 14. März 1994 vorgestellten neuen Macintoshs Power Macs. Im August 1995 werden die ersten Laptops mit einem PowerPC verkauft. Ihr Name: PowerBook.</p>
<div id="attachment_144" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-144" title="Kurs" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/kurs-300x188.png" alt="Aktien-Kurs" width="300" height="188" />
<p class="wp-caption-text">Aktien-Kurs</p>
</div>
<p>Es folgt erneut eine schwierige Zeit für Apple. Fehlplanung bei den Verkaufszahlen, die erfolglose Suche nach einem geeigneten Partner oder Käufer, der glamouröse Verkaufsstart von Windows 95, defekte Akkus verbunden mit dem Rückruf aller möglicherweise betroffenen Geräte, die daraus folgende schlechte Publicity, sowie Qualitätsprobleme bei den eigenen Produkten führen dazu, dass Spindler im Januar 1996 von seinen Aufgaben entbunden wird. Sein Nachfolger wird Dr. Gilbert F. Amelio, bisher Mitglied des Vorstands bei Apple und Vorstandsvorsitzender, Präsident und CEO von <em>National Semiconductor</em>.</p>
<p>Amelio geht sofort an die Sanierung des Unternehmens: Abschreibungen, Verkauf von Fabriken im Ausland, Enlassungen, ein aggressiveres Vorgehen bei der Lizensierung des Mac Betriebssystems an Computerhersteller und die Ankündigung, ein Unternehmen namens NeXT Software zu übernehmen und dessen Chef Steve Jobs als Berater zurück zu Apple zu holen.</p>
<p>Obwohl Amelio viel versucht, um Apple erneut profitabel zu machen, tritt er auf Wunsch des Aufsichtsrates am 9. Juli 1997 als CEO und Vorstandsvorsitzender zurück. Schlechte Verkaufszahlen und Verluste in Milliardenhöhe sind dem Vorstand Grund genug, Jobs als CEO ins Gespräch zu bringen. Dieser weigert sich jedoch und möchte stattdessen als Vorstandsmitglied nur unterstützend tätig sein, bis Nachfolger für die Positionen des Vorstandsvorsitzenden und CEOs gefunden werden.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist Jobs nun wieder der Chef des Unternehmens und beginnt sofort mit dem Aufräumen. Er ersetzt alle Mitglieder des Vorstands mit Ausnahme von zweien, kündigt eine Zusammenarbeit mit dem Erzrivalen Microsoft an, wechselt die Werbeagentur und beendet die Lizensierung von Apple Software an andere Computerhersteller.</p>
<p>Am 16. September 1997 ernennt der Vorstand Jobs zum Interims-CEO (iCEO) und das Aufräumen geht weiter: Das Newton-Projekt wird eingestellt und Apple führt das „store within a store“-Konzept ein, bei dem in allen Filialen des Computerverkäufers CompUSA kleine Macintosh-Verkaufsabteilungen eingerichtet werden. Diese Maßnahmen sowie die Eröffnung des Online Apple Store am 10. November 1997 führen dazu, dass im ersten Quartal des Geschäftsjahres 1998 erstmals wieder ein Gewinn ausgewiesen werden kann. Als auch im darauf folgenden Quartal schwarze Zahlen geschrieben werden, bietet Apples Vorstand Jobs den Posten des CEO sowie eine Vergütung in Millionenhöhe an. Doch dieser lehnt ab.</p>
<p>Stattdessen konzentriert sich Jobs auf die Entwicklung eines neuen Computers für den Massenmarkt. Schließlich verkauft Apple zum damaligen Zeitpunkt keinen Rechner für unter 2.000 Dollar. Zuviel, findet Jobs.</p>
<p>Am 6. Mai 1998 wird der iMac vorgestellt und kommt am 15. August in den Handel. 800.000 Stück werden bis Ende des Jahres verkauft und durch immer neue Updates verbessert.</p>
<div>
<p>Im Juli 1999 schließt Apple die Vereinfachung seiner Produktstrategien ab. Mit der Einführung eines Laptops für Privatanwender bestehen die Produktlinien nun aus  zwei Desktop-Produkten (iMac vs. Power Mac) sowie zwei Notebook-Versionen (iBook vs. PowerBook).</p>
<p>Als Steve Jobs im Januar 2000 eine Beta-Version des neuen Apple-Betriebssystems Mac OS X vorstellt, verkündet er ebenfalls das i aus iCEO zu streichen. Mac OS X geht aus dem NeXT-Betriebssystem hervor und wird im März 2001 in der Version 10.0 zum ersten Mal an Endabnehmer verkauft.</p>
<p>Ein Jahr später präsentiert Apple zum ersten Mal eine Software namens iTunes, die einen ersten Ausblick auf die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens geben soll. iTunes importiert Musik von CDs, konvertiert sie in MP3s und ordnet sie den Wünschen des Benutzers nach in so genannten Playlisten an.</p>
<p><strong>2001-2010</strong><br />
Um seine Produkte besser vermarkten und präsentieren zu können, beginnt Apple 2001 mit der Eröffnung eigener Geschäfte (Apple Stores).</p>
<p>Am 10. November 2001 lädt Apple Journalisten zu einem „Special Event“ ein, auf dem Steve Jobs zum ersten Mal den iPod vorstellt. Was damals noch niemand ahnt: der iPod entwickelt sich in den folgenden Jahren zum Marktführer der MP3-Spieler und bringt Apple bei seiner Ausrichtung auf die „digital lifestyle“-Ära einen großen Schritt voran.</p>
<p>Um diese Ausrichtung weiter voranzutreiben, erklärt Apple das Jahr 2003 zum Jahr des Notebooks, stellt neue Versionen des PowerBooks, das Softwarepaket iLife und einen eigenen Internet-Browser namens Safari vor. Am 28. April startet Apple den iTunes Music Store. Integriert in iTunes 4.0 können (vorerst nur amerikanische) Kunden Musik für 99 Cent pro Song direkt über das Internet laden. Im Anschluss kann die Musik beliebig oft gehört, auf CD gebrannt oder auf den eigenen iPod überspielt werden. Durch die Kooperation mit allen fünf großen Musiklabeln (BMG, EMI, Sony Music Entertainment, Universal, Warner Music) ergibt sich schon früh eine hohe Akzeptanz durch die Nutzer. Die Veröffentlichung einer Windows-Version im Oktober führt dazu, dass auch die iPod-Verkäufe stetig steigen.</p>
<p>Am 6. Juni 2005 verkündet Jobs auf der WWDC in San Francisco den Wechsel von PowerPC- zu Intel-Prozessoren und bereits im Januar 2006 werden die ersten iMacs mit neuen Prozessoren ausgeliefert. Gleichzeitig mit dieser Umstellung vergibt Apple neue Namen für seine Produktlinien. Aus dem PowerBook wird das MacBook Pro, aus dem iBook das MacBook und aus dem PowerMac der Mac Pro. Einzig der iMac, der bereits das Mac im Namen trägt, ist davon nicht betroffen.</p>
<div>
<p>Eine Diversifikation der iPod-Modelle und die Ausweitung des iTunes Music Stores führen dazu, dass sich der Begriff iPod zum Synonym für MP3-Player entwickelt. Die weißen Kopfhörer werden zum Markenzeichen der iPod-Besitzer und um den Musikplayer herum entsteht eine eigene Industrie ausgerichtet auf Erweiterungen und Accessoires.</p>
<p>Nur am Rande erwähnt Steve Jobs bei der Eröffnungspräsentation zur Macworld 2007 in San Francisco, dass Apple von nun an das Computer aus Apple Computer, Inc. streichen und sich fortan Apple Inc. nennen wird. Mit diesem Schritt wird der neuen Ausrichtung des Unternehmens Rechnung getragen. Wenige Minuten zuvor hat Jobs mit Apple-TV und dem iPhone zwei neue Produkte vorgestellt, die neben dem iPod und dem Mac die vier neuen Standbeine von Apple darstellen sollen.</p>
<div>
<p>Mehr und mehr konzentriert man sich dabei auf den Unterhaltungssektor. Apple-TV (Film), iPod (Musik) und iPhone (Mobiltelefon) bilden in Verbindung mit iTunes auf Apple- oder Windows-Rechnern eine geschlossene und deswegen oft kritisierte Einheit, die den <em>digital lifestyle-Markt</em> bedienen soll.</p>
<p>Der Wandel, den Apple vollzogen hat, spiegelt sich auch Apples Pressemitteilungen wieder.</p>
<p>Im November 2001 enthalten sie noch folgende abschließende Sätze:</p>
<blockquote><p>„Apple ignited the personal computer revolution in the 1970s with the Apple II and reinvented the personal computer in the 1980s with the Macintosh. Apple is committed to bringing the best personal computing experience to students, educators, creative professionals and consumers around the world through its innovative hardware, software and Internet offerings.“</p></blockquote>
<p>Im Juli 2008 hat sich der Wortlaut jedoch verändert:</p>
<blockquote><p>„Apple ignited the personal computer revolution in the 1970s with the Apple II and reinvented the personal computer in the 1980s with the Macintosh. Today, Apple continues to lead the industry in innovation with its award-winning computers, OS X operating system and iLife and professional applications. Apple is also spearheading the digital media revolution with its iPod portable music and video players and iTunes online store, and has entered the mobile phone market with its revolutionary iPhone.“</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>To be continued&#8230;</strong></p>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/08/25/apple-inc/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Apple-Stores</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/08/25/die-apple-stores/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/08/25/die-apple-stores/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 17:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=111</guid>
		<description><![CDATA[24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr – so lauten die Öffnungszeiten des Apple Retail Stores (ARS) an der Fifth Avenue in New York. Fast 300 Mitarbeiter arbeiten dort Tag und Nacht, stehen für Fragen zur Verfügung und kümmern sich um die zahlreichen Produkte, die Apple großflächig präsentiert. Als Apple auf der MacWorld ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/ars1.jpg" rel="lightbox[111]"><img class="aligncenter size-full wp-image-133" title="Apple Retail Store Fifth Avenue" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/ars1.jpg" alt="" width="683" height="335" /></a>24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr – so lauten die Öffnungszeiten des Apple Retail Stores (ARS) an der Fifth Avenue in New York. Fast 300 Mitarbeiter arbeiten dort Tag und Nacht, stehen für Fragen zur Verfügung und kümmern sich um die zahlreichen Produkte, die Apple großflächig präsentiert.<br />
Als Apple auf der MacWorld 2001 den ersten ARS in Tyson&#8217;s Corner Galleria Mall in der Nähe von Washington ankündigt und das Shop-Design erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, glauben viele Experten, dass das Projekt scheitern wird:</p>
<blockquote><p>„Apple will turn the lights off within two years and will have a very bad and expensive experience.“ - <em>David Goldstein, Präsident von Channel Marketing Corp.</em></p></blockquote>
<blockquote><p>„Sorry Steve: Here’s why Apple stores won’t work.&#8221; - <em>Cliff Edwards, BusinessWeek</em></p></blockquote>
<blockquote><p>„It&#8217;s desperation time in Cupertino, Calif., as Apple is going into the retail store business to ensure that its products receive enough attention.“ - <em>Arne Alsin, Alsin Capital Management</em></p></blockquote>
<p>Grund für die schlechten Vorraussagen sind unter anderem das Scheitern ähnlicher Versuche anderer Computerhersteller (Gateway), das Ende der dotcom-Euphorie und die Angst vor der Kannibalisierung im eigenen Lager (Apple Reseller). Doch <a title="Apple Store Eröffnung" href="http://www.youtube.com/watch?v=z7IaRomah6k" target="_blank">die Szenen, die sich bei der Eröffnung des ersten ARS abspielen</a> lassen bereits erahnen, welchen Erfolg Apple in den kommenden Jahren mit seinen eigenen Geschäften haben wird.</p>
<p><strong>Aufbau und Design</strong><br />
Als Steve Jobs den ersten Apple Retail Store vorstellt, teilt er ihn in vier Bereiche auf. Die <em>Home Section</em> richtet sich vor allem an den einfachen Computer-Nutzer, der seinen Rechner vor allem zum Schreiben von Briefen und Emails, Surfen im Internet, abspielen von Filmen und Musik oder zum Spielen verwendet.</p>
<p>Die <em>Pro Section</em> wendet sich an professionelle Mac-Anwender. Hier werden leistungsfähigere Produkte vorgestellt, die den Anforderungen von Apples eigenen Programmen und denen anderer Anbieter gerecht werden.  Hierzu zählen Videoschnitt- sowie Musik- und Fotobearbeitungsprogramme, die sehr ressourcenlastig sind und auf <em>Home-Section</em>-Computern nicht oder nur sehr langsam verwendet werden können.</p>
<div id="attachment_134" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/3.jpg" rel="lightbox[111]"><img class="size-medium wp-image-134" title="Genius Bar" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/3-300x222.jpg" alt="Die Genius Bar" width="300" height="222" /></a>
<p class="wp-caption-text">Die Genius Bar</p>
</div>
<p>Die <em>Genius Bar</em> besteht aus einem langen weißen Tresen, hinter dem fachkundiges Apple-Personal auf die technischen Probleme und Fragen der Kunden eingeht. Bereits vor einem Besuch an der Genius Bar kann per Internet oder Telefon ein Termin vereinbart werden, zu dem ein Genius (so die offizielle Bezeichnung der Mitarbeiter) ausschließlich für die persönlichen Belange zur Verfügung steht.</p>
<p>Das <em>Theater</em> besteht aus Stühlen und Bänken vor einer großen Leinwand. Ursprünglich zum Abspielen von Videos und zur Präsentation eigener Software konzipiert, wird es schnell auch zur Durchführung von Seminaren und Schulungen verwendet.</p>
<p>Das Design der ARS ist sehr schlicht gehalten. Die Farben sind hell, es dominieren Weiß und Metallic-Grau. <a title="The Genius of Apple’s Stores" href="http://www.wired.com/gadgets/mac/commentary/cultofmac/2006/05/70787" target="_blank">„The stores are very seductive. They&#8217;re a Space Age vision of a Kubrickian future &#8212; full of gleaming white and dull silver hardware.“</a> Die aktuellen Produkte werden zahlreich auf mehreren großen Tischen präsentiert und können angesehen, angefasst und benutzt werden. <a title="Inside Apple Stores, a Certain Aura Enchants the Faithful" href="http://www.nytimes.com/2007/12/27/business/27apple.html " target="_blank">„Apple stores encourage a lot of purchasing, [...]. But they also encourage lingering, with dozens of fully functioning computers, iPods and iPhones for visitors to try — for hours on end.“</a></p>
<p>Die Anfassen- und Ausprobieren-Politik scheint in erster Linie ein Vorteil für Besucher und Kunden zu sein. Stundenlang können sie im Internet surfen, Musik hören oder Emails schreiben. Umsonst, solange sie nichts kaufen. Und es gibt viele Menschen, die dieses Angebot gerne annehmen.</p>
<p>Isobella Jade ist 25, als sie beginnt ein Buch über ihre Erfahrungen als kleinwüchsige Frau im Modelgeschäft zu schreiben. In New York. An einem Laptop im ARS in SoHo. Innerhalb mehrerer Monate schreibt sie fast 300 Seiten und wird schließlich eingeladen, in einer Lesung vor Ort ihr Manuskript vorzustellen.</p>
<p>Solche Geschichten werden von Apple-Fans geliebt und im Internet verbreitet. Sie sind kostenlose Werbung und gelangen – mit etwas Glück – auch in die Presse. Sie werden weitererzählt und bringen neue Kunden in die Geschäfte.</p>
<p>Mittlerweile ist die Aufteilung in vier Bereiche nicht mehr aktuell. Durch den Erfolg des iPod und des iPhones sowie die immer größer werdende Anzahl an Zubehör sowohl für diese, als auch für andere Apple-Produkte, gibt es keine strenge Teilung in Home- und Professional-Bereiche mehr. Stattdessen werden die ARS nun nach Produktkategorien gegliedert: Laptops und Rechner einerseits und Handys und MP3-Player andererseits. Hinzu kommen diverse weitere Produkte sowohl von Apple, als auch von anderen Herstellern.</p>
<p><strong>Zahlen</strong><br />
Seit der Eröffnung des ersten ARS im Mai 2001 hat Apple mehr als 200 Geschäfte weltweit eröffnet. Die meisten befinden sich in Nordamerika (USA: 190, CAN: 7), jedoch richtet Apple seinen Fokus seit einiger Zeit vermehrt auch auf Europa (UK: 15, IT: 1) und Asien (Japan: 7).<br />
Auch beim Konzept wurden einige Änderungen vorgenommen. Im ARS in SoHo werden immer häufiger iTunes-Sessions mit bekannten Musikern veranstaltet und die Ergebnisse anschließend im iTunes-Store verkauft. So traten neben Gnarls Barkley bereits Taylor Swift, die Counting Crows, Maroon 5, Linkin Park, Kings of Leon sowie die Cold War Kids und Dave Gahan von Depeche Mode auf. Die Konzerte geben den Musikern die Möglichkeit ihre neuen Alben vorzustellen und locken neue Kunden in die Geschäfte.</p>
<p>Der Besuch im Apple Store entwickelt sich immer mehr zu einem Event. Dazu tragen auch die diversen Schulungen bei, die in regelmäßigen Abständen stattfinden. Wer sich zum ersten Mal einen Mac kauft oder darüber nachdenkt, sich einen zu kaufen, ist im „Getting Started Workshop“ gut aufgehoben. Wer seit kurzem iPhone-Besitzer ist, erfährt im „iPhone-Workshop“ alle wichtigen Details zu seinem neuen Telefon. Mit zwei Mausklicks im Internet kann man sich einen Platz für einen Kurs reservieren. <a title="PCworld" href="http://pcworld.co.nz/pcworld/pcw.nsf/feature/10-things-we-love-about-apple-p2" target="_blank">Rebbapragada und Stafford von PC World</a> erklären sich auch dadurch den Erfolg der ARS: „While you&#8217;re waiting [for tech support], check out the digital lifestyle shows on GarageBand, iMovie, or other Mac applications. Apple has managed to turn a computer into a day at a digital park. And it&#8217;s all free&#8211;unless, of course, you impulse-buy a Mac.“</p>
<p>Der Entertainment-Charakter der ARS geht soweit, dass Apple in seinen Geschäften die Kassenbereiche abschafft und stattdessen das Personal mit portablen Scannern ausstattet. Da in Amerika das Bezahlen mit Kreditkarte Standard ist, stellt dieses Verfahren auf den ersten Blick eine Erleichterung für den Kunden dar. Seine Quittung bekommt er per Email zugesendet, ein Dokument weniger, das er verlieren kann.</p>
<p>Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, welche Vorteile dieses Verfahren für Apple hat. Durch die elektronische Bezahlung kommt das Unternehmen in den Besitz von wichtigen Kundendaten. Diese werden durch das Anlegen von individuellen Kundenkonten auf der hauseigenen Internetseite noch vervollständigt. Beim ersten Einkauf in einem ARS oder im Apple Online Store müssen Angaben zu Wohnort, Email-Adresse, Alter und – im Fall eines Online-Kaufes – zur Zahlungsmethode gemacht werden. Jedes Produkt lässt sich so seinem Käufer zuordnen, eine Tatsache, die kaum jemanden zu stören scheint. Das Gegenteil ist der Fall: die Kunden lieben die Apple-Geschäfte. <a title="RetailSails" href="http://retailsails.com/2011/08/23/retailsails-exclusive-ranking-u-s-chains-by-retail-sales-per-square-foot/" target="_blank">Und sie kaufen ein.</a></p>
<p>Bereits im Januar 2002, nur wenige Monate nach der Eröffnung der ersten ARS in Amerika kann Apple beachtliche Zahlen vorweisen. Mehr als 20 ARS hat Apple bis zu diesem Zeitpunkt eröffnet. 40 Prozent der Käufer sind Erstkäufer und haben zuvor noch nie einen Mac-Computer besessen. Noch eindrucksvoller sind aktuellere Zahlen. Pro Quadratfuß verkauft Apple 2006 Waren im Wert von durchschnittlich 4.032 Dollar an 13.800 Besucher, die jede Woche in jedem der 174 ARS (Stand 2006) ein und aus gehen.</p>
<div><strong>Apple Store Fifth Avenue</strong><br />
Obwohl das Konzept der Läden gleich ist und auch das Design einer einheitlichen Linie folgt, gibt es Unterschiede was die Präsenz und Größe der ARS betrifft. <em>Flagship-Stores </em>werden die flächenmäßig größten Geschäfte in den Städten genannt, die über mehr als einen Apple Retail Store verfügen. In New York gibt es mittlerweile drei ARS, jedoch stellt einer von ihnen – zumindest architektonisch &#8211; alle anderen in den Schatten. Am Beispiel des Apple Stores in der Fifth Avenue kann am einfachsten verdeutlicht werden, welchen Stellenwert die ARS sowohl für Apple und seine Marketingabteilung, aber auch für die Fans, Besucher, Kunden und die Medien haben.</div>
<div>
<div id="attachment_135" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/2.jpg" rel="lightbox[111]"><img class="size-medium wp-image-135" title="Fifth Avenue" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/2-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>
<p class="wp-caption-text">Der Glas-Kubus in New York</p>
</div>
<p>Als Apple die Eröffnung eines neuen ARS für den 19. Mai 2006 bekannt gibt, sind viele Details schon vorher durch die Presse an die Öffentlichkeit gelangt. Bereits im März 2005 berichtet die New York Times über einen gläsernen Würfel vor dem General Motors Building am Rande des Central Parks und mutmaßt, dass dies der Eingang zu einem zweiten ARS nach dem in SoHo werden könnte.</p>
<p>Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung, lädt Apple Journalisten ein, sich ein Bild vom neuen ARS am Rande des Central Parks zu machen. Die <a title="Pogue at the Apple Store Grand Opening" href="http://pogue.blogs.nytimes.com/2006/05/23/pogue-at-the-apple-store-grand-opening/ " target="_blank">New York Times</a>, <a title="Inside Apple’s new Fifth Ave. store" href="http://www.macworld.com/article/50912/2006/05/store.html " target="_blank">Macworld</a> und <a title="Video: Apple’s 24-7 retail store" href="http://news.cnet.com/1606-2_3-6073835.html " target="_blank">cnet news</a> berichten ebenso über das neue Geschäft wie zahlreiche Internetforen, Weblogs und News-Seiten.</p>
<p><a title="Hark, The Apple Store Opening Draws Nigh" href="http://gothamist.com/2006/05/18/hark_the_apple.php " target="_blank">Jake Dobkin</a> von Gothamist und <a title="Fifth Avenue Grand Opening" href="http://ifostore.cachefly.net/fifth_avenue/index.html " target="_blank">Garry Allan von ifoapplestore</a>, einer Internetseite, die sich fast ausschließlich mit Daten und Fakten rund um Apples Retail Stores befasst, berichten ausführlich und live vor Ort. Mit Texten, Bildern und Videos, die sie per Handy und Laptop auf ihren Seiten veröffentlichen, bereiten sie chronologisch die Stunden vor, während und nach der Eröffnung auf. Diese sehr aktuelle Form der Berichterstattung wird auch als Live-Ticker oder „live coverage“ bezeichnet. Seiten wie <a title="Mactechnews" href="http://www.mactechnews.de" target="_blank">mactechnews.de</a>, <a title="macnews.de" href="http://www.macnews.de" target="_blank">macnews.de</a> in Deutschland und <a title="engadget.com" href="http://www.engadget.com" target="_blank">engadget.com</a> oder <a title="macrumors.com" href="http://www.macrumors.com" target="_blank">macrumors.com</a> in Amerika beschränken sich dabei in der Regel jedoch auf Eröffnungspräsentationen von Apple-Messen und Produktvorstellungen.</p>
<p>Als Gründe für die vergleichsweise große Aufmerksamkeit, die Presse und Internet dem neuen ARS an der Fifth Avenue widmen, sind sowohl die Apple-übliche Verschleierungstaktik, das Design und die Lage des Geschäftes, sowie die Anwesenheit zahlreicher Apple-Persönlichkeiten und -Fans zu nennen.</p>
<p>Als der gläserne Würfel einen Tag vor der offiziellen Eröffnung enthüllt wird, weist nur ein weiß leuchtendes Apple-Logo in seiner Mitte darauf hin, dass hier der Eingang zu einem ARS zu finden ist. Zentral auf dem Plaza vor dem General-Motors-Hochhaus gelegen, soll der Würfel eine ähnliche Funktion wie die Pyramide im Innenhof des Louvre haben: <a title="A Cube in the Land of the Wheel" href="http://www.nytimes.com/2005/03/02/nyregion/02gm.html?_r=1&amp;scp=2&amp;sq=A+Cube+in+the+Land+of+the+Wheel&amp;st=nyt&amp;oref=slogin" target="_blank">„A crystalline marker, a gateway into a subterranen realm.“</a>  Über eine gläserne Treppe oder mit Hilfe eines ebenfalls gläsernen Aufzugs führt der Weg in die unterirdisch gelegene 900 Quadratmeter große Verkaufsfläche.</p>
<div id="attachment_136" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/1.jpg" rel="lightbox[111]"><img class="size-medium wp-image-136" title="Ansturm" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/1-300x222.jpg" alt="Ansturm bei der Eröffnung" width="300" height="222" /></a>
<p class="wp-caption-text">Ansturm bei der Eröffnung</p>
</div>
<p>Wie bei jeder ARS-Eröffnung, reihen sich auch in New York bereits Stunden vor der offiziellen Eröffnung Menschen in eine Schlange ein, um ganz vorne dabei zu sein, <a title="Apple store opens to large crowd in VA" href="http://www.macworld.com/article/17571/2001/05/ " target="_blank">wenn die Türen für Kunden geöffnet werden</a>. Als Anreiz für das lange Warten verschenkt Apple am ersten Tag pro Stunde einen Laptop sowie je ein T-Shirt an die ersten 2.500 Besucher. Als Gegenleistung erhält die Firma preiswerte Statisten, die selbst bei Regen und Sturm in der Schlange ausharren, aus der ganzen Welt kommen, den Fernsehsendern schöne Bilder und Interviews liefern und – ganz nebenbei – auch einkaufen.</p>
<p><a title="Pogue at the Apple Store Grand Opening" href="http://pogue.blogs.nytimes.com/2006/05/23/pogue-at-the-apple-store-grand-opening/ " target="_blank">David Pogue stellt die entscheidende Frage:</a> „Wer würde über Nacht im kalten Regen stehen, um als erster den neuen Laden betreten zu können, den man sonst zu jeder Stunde an jedem Tag für den Rest seines Lebens besuchen kann?“ Und diese Frage lässt sich noch ausweiten: Wer würde alleine oder mit der ganzen Familie aus anderen Staaten und Ländern anreisen? <a title="Fifth Avenue Grand Opening" href="http://ifostore.cachefly.net/fifth_avenue/index.html " target="_blank">Wer würde eingereiht vor einem Geschäft um die Hand seiner Freundin anhalten?</a> Wer würde sich vor der Zeitraffer-Kamera, die Apple anlässlich der Eröffnung installiert hat, aufstellen und <a title="Time lapse photos of NYC Apple Store opening" href="http://www.tuaw.com/2006/05/19/time-lapse-photos-of-nyc-apple-store-opening/" target="_blank">mithilfe zahlreicher Papptafeln und Apples Webseite seine Freundin fragen, ob sie ihn heiraten will?</a> Die Antwort liefert Pogue gleich mit: ein Fan.</p>
<p><a title="Philmug" href="http://www.philmug.ph/forum/archive/index.php/t-15476.html" target="_blank">Ein Fan plant in seinen Urlaub den Besuch der ARS mit ein.</a> Ein Fan versucht bei möglichst vielen Eröffnungen dabei zu sein. Er sammelt die T-Shirts, führt Internet-Tagebuch und übernachtet bei Regen auf der Straße. Er liebt es, sich mit anderen „creative technophiles“ zu treffen und auszutauschen: „People socialize. Many compete to see who has the oldest Apple T-shirt or one from the farthest-flung Apple Store“, schreibt Leander Kahney.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Der Hype um die Apple Retail Stores lässt sich jedoch nicht ausschließlich durch Apple-Fans erklären. Verantwortlich sind neben der immer gleichen Choreographie bei den Eröffnungen und der &#8211; nach Standort und Größe unterschiedlich ausführlichen &#8211; Berichterstattung der regionalen und überregionalen Medien natürlich die verkauften Produkte.</p>
<p>Allerdings können mit den Produkten allein nicht die guten Zahlen erklärt werden, <a title="Apple: America’s best retailer" href="http://money.cnn.com/magazines/fortune/fortune_archive/2007/03/19/8402321/ " target="_blank">die Apple in seinen ARS generieren kann.</a> Schließlich sind diese, als Apple seine ersten Geschäften eröffnet, längst nicht so erfolgreich wie die aktuelle Aufstellung.</p>
<p>Jesse James Garrett nennt das Design der ARS als zentralen Erfolgsfaktor und definiert <a title="Six Design Lessons From the Apple Store" href="http://adaptivepath.com/ideas/essays/archives/000331.php " target="_blank">sechs Lehren</a>, die man aus Apples Retail-Strategie ziehen soll:</p>
<p>1. Create an experience, not an artifact<br />
2. Honor context<br />
3. Prioritize your messages<br />
4. Institute consistency<br />
5. Design for change<br />
6. Don’t forget the human element</p>
<p>Mit diesen sechs Punkten lässt sich der Erfolg der ARS zusammenfassend beschreiben.</p>
<p>1. Durch Konzerte und Schulungen und das Abschaffen Zeit und Platz raubender Kassen hat Apple eine Einkaufserfahrung geschaffen, die abweicht vom unübersichtlichen Gros anderer Geschäfte. Jeder Computer ist mit dem Internet verbunden. Eingänge bestehen aus riesigen Glaswürfeln, Besucher können mitbringen, was und wen sie wollen und bleiben, bis sie wieder gehen müssen. Apple <a title="Inside Apple Stores, a Certain Aura Enchants the Faithful" href="http://www.nytimes.com/2007/12/27/business/27apple.html " target="_blank">„not only has [...] made many of its stores feel like gathering places, but the bright lights and equally bright acoustics create a buzz that makes customers feel more like they are at an event than a retail store.“</a></p>
<p>2. Bei der Aufstellung der Produkte in den ARS ist Apple nicht nach Typen (Laptops, Drucker, Bildschirme etc.) vorgegangen, sondern hat den Kontext, in dem sie zum Einsatz kommen als maßgebendes Kriterium verwendet. So finden sich Arbeitsstationen, die mit Druckern, großen Bildschirmen, Kameras und Apples iPhoto-Software ausgestattet sind. Der Kunde kann auf diese Weise herausfinden, welche Möglichkeiten sich ihm bieten, wenn er die komplette Ausrüstung mit nach Hause nimmt.</p>
<p>3. Während viele Geschäfte versuchen ihre Kunden mit möglichst zahlreichen Botschaften auf die ihre Angebote aufmerksam zu machen, beschränkt sich Apple auf wenige Kernaussagen. Fast alle Produkte werden unterhalb des Augenniveaus und sehr übersichtlich angeordnet präsentiert. Es gibt kaum Werbung und wenn, dann ist sie mehr dekoratives Element und weniger informierend.</p>
<p>4. &#8220;We&#8217;ve gotten it down so there&#8217;s only three materials we&#8217;re using: glass, stainless steel, and wood&#8221;, wird Ron Johnson, Senior Vice President of Retail im <a title="Apple: America’s best retailer" href="http://money.cnn.com/magazines/fortune/fortune_archive/2007/03/19/8402321/ " target="_blank">Fortune Magazine</a> zitiert. Materialien, die sich auch in Apples Produktpalette wiederfinden. Wenig ist mehr scheint die Konsistenz zu sein, die Apple sowohl beim Entwerfen seiner Produkte als auch bei der Ausstattung und dem Design seiner Geschäfte zu bewahren versucht.</p>
<p>5. Nach der Rückkehr von Steve Jobs zu Apple wurden viele Produkte eingestellt, grundlegend verändert oder neu entwickelt und auf den Markt gebracht. <a title="Interessantes vom Apple Conference Call zu dem Quartalsergebnis" href="http://www.mactechnews.de/news/index.html?id=143100&amp;highlight=quartal (Stand: 22.03.2009" target="_blank">Computer machen nur noch 59 Prozent des Umsatzes aus</a> (Stand 2009), iPod und iPhone werden immer wichtiger für das Unternehmen.</p>
<p>Der Aufwand, neue Produkte in die ARS zu integrieren, erscheint aufgrund des einfachen Designs minimal. An den Fenstern sind Bildschirme angebracht, die schnell neue Fotos oder Informationen anzeigen können.</p>
<p>6. Als Apple die ersten ARS eröffnet, ist man sich nicht sicher, ob sich ausreichend geeignetes Personal finden lässt. Schnell wird jedoch klar, dass die Sorgen unbegründet sind. Für die 300 Plätze in der Fifth Avenue bewerben sich <a title="Fifth Avenue Grand Opening" href="http://ifostore.cachefly.net/fifth_avenue/index.html" target="_blank">über 5.000 Personen aus der ganzen Welt.</a> Heute sind die Menschen, die für Apple im Retail-Bereich arbeiten, ein weiterer Erfolgsfaktor:</p>
<blockquote><p>„Relentlessly smiling employees roam the floor, carrying hand-held terminals for instant credit-card swiping. Technicians work behind the so-called genius bar, ministering to customers’ ailing iPods, MacBooks and iPhones. Others, designated “personal trainers,” give one-on-one instruction and lead workshops.</p>
<p>Personal shoppers are available by appointment, and last month the company took the concept of personalized service to a new level, with concierge teams stationed throughout each store.“ &#8211; <em><a title="Inside Apple Stores, a Certain Aura Enchants the Faithful" href="http://www.nytimes.com/2007/12/27/business/27apple.html " target="_blank">Katie Hafne, New York Times</a></em></p></blockquote>
<p>Am Ende waren bzw. sind mehrere Punkte für den Erfolg der ARS ausschlaggebend. Während einige mit der Zeit an Wichtigkeit verloren haben, sind andere in den Vordergrund getreten.</p>
<p>&#8220;When we launched retail, there was a real cult-of-the-Mac mentality. But our goal was never to have a store for a cult. It was to be a store for everyone.“ Mit diesen Worten <a title="Apple: America’s best retailer" href="http://money.cnn.com/magazines/fortune/fortune_archive/2007/03/19/8402321/ " target="_blank">beschreibt Ron Johnson</a> den Werdegang der Geschäfte sehr gut. Zu Beginn musste man sich bei Apple auf die Stammkundschaft, die Macianer, verlassen. Ohne deren Interesse an der Firma und ihren Produkten, wäre Apples Ausflug in den Retail-Bereich unter den damaligen wirtschaftlichen Bedingungen und der allgemeinen Situation des Unternehmens wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt gewesen.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/08/25/die-apple-stores/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fundstücke: Die beste Action-Szene aller Zeiten</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/08/21/fundstucke-action/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/08/21/fundstucke-action/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 16:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=90</guid>
		<description><![CDATA[Lustiges, Skurilles und manchmal auch Nützliches präsentieren wir in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle. Heute im Angebot: Best action scene of all time Beste Action-Szene aller Zeiten nennt ein Youtube-Nutzer dieses Video, das er bereits im Juni 2010 hochgeladen hat. Aus einem mir völlig unverständlichen Grund kommt der Clip bisher auf lediglich knapp 8000 Betrachter. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/llama.jpg" rel="lightbox[90]"><img class="aligncenter size-full wp-image-178" title="Llama" src="http://medienwandel.net/wp-content/uploads/2011/08/llama.jpg" alt="" width="683" height="335" /></a>Lustiges, Skurilles und manchmal auch Nützliches präsentieren wir in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle.</em></p>
<p>Heute im Angebot:</p>
<p><strong>Best action scene of all time</strong><br />
Beste Action-Szene aller Zeiten nennt ein Youtube-Nutzer dieses Video, das er bereits im Juni 2010 hochgeladen hat. Aus einem mir völlig unverständlichen Grund kommt der Clip bisher auf lediglich knapp 8000 Betrachter. Also los, einfach mal reingucken! Es lohnt sich&#8230;<br />
Weil das Einbetten leider nicht erlaubt ist, einfach diesem Link direkt zu Youtube folgen:<br />
<a title="Best action scene of all time" href="http://www.youtube.com/watch?v=H2ktaflkBLQ" target="_blank">Hier geht&#8217;s lang&#8230;</a></p>
<p><strong>Sag es in Llama</strong><br />
Verrückt, was es alles gibt. Auf der Internet-Seite <a title="Llama font" href="http://llamafont.com/" target="_blank">Llama font: Say it in llama!</a> dreht sich alles ums Lama. Wer will, kann in einem Formular einen kurzen Text eingeben und mit einem Klick <em>llamafyen</em>. Das sieht dann am Ende etwa so aus:</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Crazy Driving Videos</strong><br />
Bei Youtube gibt es zwar schon jede Menge, aber auf dieser Seite dreht sich alles nur um sie: Videos von lustigen Auto-Manövern. Egal ob mit dem Mini gegen das sich schließende Gartentor oder mit dem BMW gegen die Mauer &#8211; hier dreht sich alles um Unfälle.<br />
<a title="Verrückte Fahr-Videos" href="http://www.crazydrivingvideos.com" target="_blank">Hier geht&#8217;s lang&#8230; </a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Und falls die Mittagspause noch nicht vorbei ist:<br />
</strong><a title="Zombo" href="http://zombo.com/" target="_blank">Zombo.com</a> &#8211; Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.<br />
Wer noch nicht genug auf seiner Tastatur getippt hat, <a title="Type" href="http://www.youcancallmedan.com/tipe/" target="_blank">sollte hier vorbeischauen.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/08/21/fundstucke-action/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>iCloud: Die Festplatte in den Wolken</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/08/21/icloud-die-festplatte-in-den-wolken/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/08/21/icloud-die-festplatte-in-den-wolken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 12:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=74</guid>
		<description><![CDATA[Mit iCloud hat der US-Konzern Apple eine mobile Festplatte vorgestellt, die Fotos, Musik und mehr in der &#8220;Wolke&#8221; speichern soll. Den neuen Dienst präsentierte Firmengründer und Vorstandschef Steve Jobs zum Wochenbeginn in San Francisco. Was steckt hinter dem neuen Apple-Dienst iCloud? Cloud ist der englische Begriff für Wolke. In der Wolke sollen, wenn es nach ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit iCloud hat der US-Konzern Apple eine mobile Festplatte vorgestellt, die Fotos, Musik und mehr in der &#8220;Wolke&#8221; speichern soll. Den neuen Dienst präsentierte Firmengründer und Vorstandschef Steve Jobs zum Wochenbeginn in San Francisco.</em></p>
<p><span style="color: #003366;">Was steckt hinter dem neuen Apple-Dienst iCloud?</span></p>
<p>Cloud ist der englische Begriff für Wolke. In der Wolke sollen, wenn es nach dem Willen Apples geht, in Zukunft alle Daten seiner Nutzer gespeichert werden. Konkret bedeutet das: Ein Computer, der bisher als zentrale Verwaltungsstelle fungierte, ist nicht mehr nötig. Stattdessen werden alle Daten automatisch über das Mobilfunk- oder W-Lan-Netz in riesigen Rechner-Zentren gespeichert und sind von dort jederzeit abrufbar. Voraussetzung: Ein Zugang zum Internet.</p>
<p><span style="color: #003366;">Was kann über iCloud alles gespeichert werden?</span></p>
<p>Über iCloud können unter anderem Musik, Fotos, Kalenderdaten, Apps und Dokumente gespeichert werden. Dafür hat Apple sein mobiles Betriebssystem iOS für iPhone, iPad und iPod touch überarbeitet. Wird mit dem iPhone zum Beispiel ein Lied gekauft, wird es anschließend über die Wolke an weitere Geräte des Nutzers verteilt. All das soll im Gegensatz zu Apples bisherigem Cloud-Versuch MobileMe kostenlos sein. Dessen Nutzer können den Dienst noch bis Mitte 2012 nutzen. Eine Rückerstattung bereits bezahlter Gebühren kann bei Apple beantragt werden.</p>
<p><span style="color: #003366;">Wer kann iCloud nutzen und wann erscheint es?</span></p>
<p>Apple nennt als Erscheinungstermin Herbst 2011. Dann wird der neue Dienst gleichzeitig mit Apples neuem iPad- und iPhone-Betriebssystem iOS 5 für den normalen Nutzer verfügbar sein. Entwickler können iCloud bereits jetzt schon testen. Voraussetzung ist ein kostenpflichtiger Zugang zu Apples Entwickler-Programm. Wenn iCloud in wenigen Monaten erscheint, können sowohl Mac- und Windows-Nutzer den Dienst in Anspruch nehmen. Benötigt werden eine Apple-ID, iTunes und iOS 5.</p>
<p><span style="color: #003366;">Was macht die Konkurrenz?</span></p>
<p>Der Online-Händler Amazon hat ebenfalls einen Cloud-Service im Angebot. Musiktitel müssen dort zunächst hochgeladen werden. Bei Apple hingegen wird auf die iTunes-Datenbank zurückgegriffen. Außerdem kostet Amazons Service deutlich mehr. Auch Google hat vor kurzem einen Service namens music beta gestartet. Zugang gibt es nur nach Einladung und in den USA. Was der Service kosten wird, ist noch unklar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/08/21/icloud-die-festplatte-in-den-wolken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fundstücke: Kittywood und Gmail-Man</title>
		<link>http://medienwandel.net/2011/08/18/fundstucke-kittywood/</link>
		<comments>http://medienwandel.net/2011/08/18/fundstucke-kittywood/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 12:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienwandel.net/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[Lustiges, Skurilles und manchmal auch Nützliches präsentieren wir in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle. Heute im Angebot: Kittywood Studios Wer schon immer wissen wollte, wer hinter den Trilliarden an Katzen-Videos im Netz steckt, der kann jetzt einen Blick hinter die Kulissen von Kittywood Studios werfen. Das Unternehmen hat sich nämlich darauf spezialisiert, bei einer guten ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lustiges, Skurilles und manchmal auch Nützliches präsentieren wir in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle.</em></p>
<p>Heute im Angebot:</p>
<p><strong>Kittywood Studios<br />
</strong>Wer schon immer wissen wollte, wer hinter den Trilliarden an Katzen-Videos im Netz steckt, der kann jetzt einen Blick hinter die Kulissen von Kittywood Studios werfen. Das Unternehmen hat sich nämlich darauf spezialisiert, bei einer guten Flasche Whiskey neue Ideen für Katzen-Videos zu entwerfen und diese anschließend auch gleich in die Tat umzusetzen.<br />
<a title="Kittywood Studios" href="http://www.emok.tv/videos/kittywood-studios.html" target="_blank">Hier geht&#8217;s lang&#8230;</a></p>
<p><strong>The Gmail-Man<br />
</strong>Dieses Video ist schon etwas älter und vielleicht hat es der ein oder andere auch schon gesehen. Der Gmail-Man ist die Personifizierung von Googles Mail-Service Gmail. Mit all seinen Vor- und Nachteilen. Sehr lustig und auf jeden Fall einen Klick wert.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/OrkAuwaoFGg?rel=0" frameborder="0" width="683" height="414"></iframe></p>
<p><strong>Panda<br />
</strong>Diese &#8220;Werbung&#8221; lief vor ein paar Tagen nachts im TV. Bis auf diese eine Ausstrahlung hab ich sie noch nicht wieder gesehen. Dabei ist der Clip durchaus gelungen. Doch Vorsicht: Nichts für schwache Nerven!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/hL1TsevudRg" frameborder="0" width="683" height="414"></iframe></p>
<p><strong>Photoshoplooter<br />
</strong>Ganz zum Schluss gibt es noch einmal <a title="photoshoplooter" href="http://photoshoplooter.tumblr.com/" target="_blank">die tolle tumblr-Seite photoshoplooter</a> mit bearbeiteten Bildern von den <a title="Übersicht auf Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/thema/krawalle_in_grossbritannien_2011/" target="_blank">Randalen in Großbritannien</a>. Schon lustig, was sich die Web-Gemeinde da so hat einfallen lassen. <a title="Lustige Bilder" href="http://photoshoplooter.tumblr.com/" target="_blank">Hier geht&#8217;s lang&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienwandel.net/2011/08/18/fundstucke-kittywood/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

